Übersetzung

Allgemein

Auch wenn eine Lehre durchaus nicht zwingend erforderlich ist, damit man die Option hat, den Beruf erfolgreich nachzugehen, kann man trotzdem verschiedene Lehren machen. In vergangener Zeit, ehe durch den Bologna Prozess die Bachelor- ebenso wie Masterstudiengänge in die Bundesrepublik kamen, waren Übersetzer wie auch Fachübersetzer Diplomberufe. Diese Diplome konnte man an Universitäten sowie Fachhochschulen erstehen. An unterschiedlichen Universitäten in Deutschland ist zum Beispiel auch der Fachbereich mit Abschluss akademisch geprüfter Übersetzer möglich gewesen. In BMS (Bachelor-Master-System) werden die Fachrichtungen stattdessen Translatologie, Übersetzungswissenschaft oder Translationswissenschaft genannt. Im Vordergrund des Studiums steht eine Vermittlung von richtigen und relevanten Techniken bei dem Übersetzen und auf welche Elemente wie auch Merkmale man erst recht achten sollte. Dies ist vor allem für Übersetzungen von Literatur außerordentlich relevant, um den Sprachton eines Werkes in keinster Weise zu verfälschen. Dafür gibt es in Düsseldorf den weltweit einmaligen Studiengang. Die Sprachfertigkeiten werden im Verlaufe dieses Studiums zwar weiterhin verfeinert, müssen prinzipiell jedoch schon am Anfang eines Studiums genügend existieren., Im Prinzipist die Bezeichnung Übersetzer keine geschützte Berufsbezeichnung. Welche Person die Sprachen demzufolge gut kann wie auch Begeisterung am Transformieren von Texten hat, kann ganz leicht seine Freizeitbeschäftigung zum Job machen und mit dem freien Übersetzen Geld verdienen. So problemlos ist es aber dann doch nicht. Wer wirklich längerfristig Kunden generieren will, kommt fast nie darum umher, sich einem der zahlreichen Berufsverbände anzuhängen. Hierfür hat man die Möglichkeit, sich mit Kollegen zu unterhalten, erhält Hilfestellungen sowie kann den Kunden eine Verifizierung vorzeigen. Sprachmittler können sich außerdem zu einem Team zusammentun, damit sie noch effektiver arbeiten können. Welche Methode letzten Endes die richtige ist, soll jeder Sprachmittler selber wissen. Die Kunden sollten sich sowieso nur von der Arbeitsqualität überzeugen lassen., In Deutschland sind rund 7000 von der Sozialversicherung registrierte als Übersetzer (inkl. Dolmetscher)tätig, der Großteil davon üben die Arbeit ganztags und damit als Hauptberuf aus. Eine entsprechende Ausbildung haben aber lediglich ca. zwei Drittel, was zeigt, wie groß die Rate von den Quereinsteiger in diesem Bereich ist. Die meisten Übersetzer arbeiten allerdings als Freelancer und sind nicht fest in einer Agentur, einem Verlag oder ähnlichem angestellt. Die Arbeitsaufträge von freiberuflichen Sprachmittlern bestehen aus Aufträgen von betreffenden Auftraggebern oder ebenfalls von Privatpersonen. In Übersetzungsagenturen finden sich auch viele freie Sprachmittler. Die Agentur übernimmt dann gegen eine festgelegte Provision die Auftragsvermittlung an den Sprachmittler. Die Auftraggeber stammen meist aus der Verwaltung, zum Beispiel bei Behörden oder erfolgreichen Firmen, aus der Ökonomie oder dem Verlagswesen. Nicht selten gibt es zwischen einem Auftraggeber und der Agentur die lang andauernde vertragsähnliche Beziehung., Als Übersetzer bezeichnet man in der Bundesrepublik eine festgelegte Zunft. Er beschäftigt sich mit dem Transferieren von geschriebenem Text von einer Sprache in die andere. Dabei sollte jedenfalls eine von den Sprachen, am besten die Zielsprache, vom Übersetzer auf herkunftssprachlichem Level gekonnt wird. Im Gegensatz zu einem Dolmetscher liegt das Schriftstück schriftlich vor und kann auch in zeitlichem Abstand zur Anfertigung übersetzt werden. Der Dolmetscher muss die Arbeit des Übersetzers also quasi direkt erfüllen. Zusätzlich sollte der Übersetzer auch darauf achten, dass er alle Stilelemente des Ausgangstextes im Zieltext hauptsächlich widerspiegeln kann. Das ust eine der größten Herausforderungen dieses Jobs und hieran erkennt man außerdem die Beschaffenheit von der Tätigkeit. Man bezeichnet Übersetzer ebenfalls als Sprachmittler., Wer eine Ausbildung an der Hochschule zu einem Übersetzer absolviert, schließt die Ausbildung mit der deutschlandweit einheitlichen Prüfung zum Übersetzer ab. Die Themen der Prüfung entsprechen einheitlichen Standards, sodass man von einer qualifizierten Qualität der Übersetzer mit der Ausbildung ausgehen kann. Das ist seit dem Jahre 2004 so bestimmt, vorher waren je nach Bundesland zum Beispiel die Industrie- wie auch Handelskammer oder ebenso ein Prüfungsamt des Bildungsministeriums verantwortlich. Mit Bologna folgte schlussendlich die sinnvolle Vereinheitlichung. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Prüfung auch ohne ein vormaliges Studium absolviert werden. In einem solchen Fall müssen die gehobenen Fremdsprachenfertigkeiten geprüft werden und eine mehrjährige einschlägige Arbeitserfahrung bestehen. Ebenso eine andere fachliche Ausbildung könnte zu der Prüfungszulassung gebilligt werden., In den DACH-Ländern Deutschland, Österreich ebenso wie der Schweiz kann sich im Prinzip jeder, auch ohne die entsprechende Lehr Übersetzer nennen und in dem Beruf tätig werden. Anders sieht es beispielsweise bei Ärzten, Steuerberatern ebenso wie Anwälten aus, welche einen Berechtigungsnachweis erbringen müssen, um die Berufsbezeichnung führen zu dürfen. Um dem entgegenzuwirken, gibt es allerdings gewisse Betitelungen, welche sehr wohl eines Nachweises bedürfen. Dies gilt bspw. für die Betitelungen öffentlich bestellter Sprachmittler oder ermächtigter Dolmetscher, ebenfalls geprüfter Dolmetscher sowie staatlich anerkannter Sprachmittler. Das gilt ebenfalls für die studierten Abschlüsse des B.A. Übersetzer sowie des Master of Arts Übersetzer. Die Qualitätsnorm bringt eine ISO-Norm, ganannt die EN 15038, an welchem sich ebenso freischaffende Übersetzer als auch Agenturen anlehnen sollten.